Auf Columbus' Spuren
Mo, Januar 2, 2012 at 14:31 |
Mikkael 
Die von Touristikern wie Touristen liebevoll „Domrep“ genannte Karibik-lnsel gilt als Traumziel für Wasserratten und Sonnenanbeter und wird zu Unrecht oft ausschließlich mit „All Inclusive-Faulenzen am Strand“ gleich gesetzt. Nicht nur das Landesinnere mit seinen verschiedenen Vegetationszonen steckt voller Überraschungen - auch die einzigartige Geschichte dieses Landes läßt einen ein ums andere Mal staunen: „Das hätt‘ ich aber nicht gedacht“.
Tja, breites Grinsen: Weiterlesen!
Für ihre palmengesäumten 650 Kilometer (!) Sandstrände, die kleinen verträumten Badebuchten und das türkisblaue Meer ist die Dominikanische Republik weltweit bekannt. So manchen mag es überraschen, dass auf der Insel aber auch der höchste Berg der Karibik zu finden ist oder die größte Stadt. Besuchen Sie zum Beispiel die Ruinas de la Isabela, die erste Siedlung von Columbus in der neuen Welt ... oder die Hauptstadt Santo Domingo, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt ... oder paffen Sie zum Abschluss eines wunderschönen Urlaubs eine der weltberühmten, auf dem Frauenschoß gerollten Zigarren der Insel. Einmalige Erlebnisse.
Die endlos scheinenden weißen Sandstrände laden dazu ein, einen wunderbaren Strandurlaub zu verbringen. Ausgedehnte Spaziergange, interessante Schnorchel- und Tauchausflüge zu den vorgelagerten Riffen oder Kite-, Wind- und Wellensurfen sowie Segeln sind nur einige der Möglichkeiten, die sich einem eröffnen. Andere erholen sich unter Palmen oder am hoteleigenen Pool in angenehmem Ambiente. Zur Abwechslung ist z. B. ein Tagesausflug in den Nationalpark Los Haitises oder in eine Zigarren- bzw. Rumfabrik empfehlenswert.
Santo Domingo
Der Name der Stadt lässt sich zurückführen auf den Entdecker Christoph Columbus. Er kam am heiligen Ostersonntag im Jahre 1496 - am "Santo Domingo" - mit seinem Schiff hier an und gründete die erste koloniale Stadt Amerikas. Der schon sanierte historische Stadtkern lädt mit seinen zahlreichen Restaurants und Cafés zum Verweilen ein und eine Vielzahl von historischen Kolonialbauten und Denkmälern befindet sich auch nur wenige Gehminuten entfernt.
1990 wurde Santo Domingo von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Es lädt seine Besucher ein zu einer unvergesslichen Entdeckungsreise durch die Kolonialgeschichte der Karibik. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen unter anderem der Alcazár de Colón, die ehemalige Residenz des Vizekögs. Hier befand sich über 60 Jahre lang der Sitz der spanischen Kolonialregierung in Mittelamerika. In Santo Domingo steht auch die älteste Kathedrale Amerikas, die Basilica Menor de la Virgen de La Anunciación, die im Jahre 1540 nach 19-jähriger Bauzeit eingeweiht und 6 Jahre später zur erzbischöflichen Kathedrale erhoben wurde. Bis 1992 lagen hier die sterblichen Überreste von Christoph Columbus bestattet.
Santo Domingo ist heute die Hauptstadt der Dominikanischen Republik und nicht nur das wirtschaftliche und politische Zentrum des Landes, sondern gleichzeitig auch die größte Stadt der Karibik. Dank seiner günstigen Lage rund um die Mündung des Rio Ozama, verfügt Santo Domingo auch über den bedeutendsten Hafen des Landes.
Puerto Plata
Als Christoph Columbus diesen Ort erreichte, war er so begeistert von dem silbrig glänzenden Meer, dass er ihn Puerto Plata (Silberhafen) nannte. Die größte Stadt an der Nordküste der Insel lädt zu Spaziergängen über die historische Calle Beller mit ihren schön verzierten karibischen Häuschen ein. Ein Besuch des Parque Central oder eine Fahrt auf dem meerumbrandeten Malecon bis zur alten Piratenhochburg, dem Fort San Felipe, lohnt sich in jedem Fall. Ein traumhafter Blick über die ganze Nordküste bietet sich vom Gipfel des Hausbergs Pico Isabel de Torres, der mit Hilfe der einzigen Seilbahn der Karibik erklommen werden kann.
Cabarete
Noch bis in die achtziger Jahre gab es Cabarete eigentlich gar nicht. Dann wurde dieser Spot für den Wassersport regelrecht „entdeckt“. Im Laufe der Zeit sammelten sich auf einem schmalen Band entlang des Strands immer mehr Windsurfschulen und Restaurants an, später auch Geschäfte, Banken und seit Ende der Neunziger Jahre auch Kitesurfschulen. Cabarete gilt als der beste Spot für Windsurfer, Kitesurfer, Wakeboarder und Wellenreiter in der Karibik. Es werden dort regelmäßig World Cup-Rennen ausgetragen, zum Beispiel der Kitesurfing World Cup. Unser Tipp: Unweit vom Zentrum Cabaretes entfernt (Anfahrt über die Straße "Callejón de la Loma"), am Rande des Naturschutzgebietes "El Choco", befinden sich unterirdische Höhlen, in denen man schwimmen kann.
Halbinsel Samaná
Hier befinden sich einige der schönsten Strände der Karibik. Sie ähneln mit ihrer dichten tropischen Vegetation und den Kokospalmen zum Verwechseln den Stränden des Südpazifik. Samanás Schönheit liegt in der unberührten Natur: Mit Regenwald überzogene Hügel im Innern der Halbinsel, rauschende Wasserfälle, die sich in Richtung Küste ergießen und die zahlreichen Buckelwale in der Bucht von Samaná, die sich von Dezember bis März zur Paarung hier treffen.
Punta Cana, Bayahibe, Uvero Alto und Playa Bávaro
Mit seinen kilometerlangen, flach ins Wasser abfallenden Traumstränden und einem Korallenriff, das als natürlicher Brandungsschutz dient, garantiert Punta Cana seinen Gästen unbegrenzte Karibikfreude. Etwas weiter südwestlich befindet sich das idyllische kleine Fischerdorf Bayahibe mit seinen pastellfarbenen Holzhäusern. Das im Norden von Punta Cana gelegene Uvero Alto lädt zu ausgiebigen Strandspaziergängen oder Ausflügen ein.
Etwa neun Kilometer lang ist die Playa Bávaro, der längste Strandabschnitt der Dominikanischen Republik, und durchschnittlich 25 Meter breit. Der Strand ist allerdings teilweise den Gästen der nahe gelegenen, zumeist 5-Sterne Hotels vorbehalten, die als Ergebnis der jahrelangen Bemühungen der Dominikaner, das „Billig“-Image der Insel hinter sich zu lassen, nun einen Qualitätsstandard bieten,der in der Karibik seinesgleichen sucht.
Sportliche Urlauber kommen an den hoteleigenen Strandabschnitten auf ihre Kosten. Alles wird hier angeboten, von motorisierten Sportarten wie Paragliding angefangen bis hin zu Kite- und Windsurfen. Selbstverständlich gehören auch Schwimmen, Schnorcheln und Sonnenbaden zur Tagesordnung an den teilweise auch vom motorisierten Wassersport ausgenommenen Strandabschnitten.
Sollte einem irgendwann der Sinn nach einer kleinen Pause vom sportlichen Strandleben stehen, laden die meist überdachten Strandbars auf einen gut gekühlten Cocktail ein. Abends, beim gepflegten Buffet, schweift der Blick von der Terrasse der Restaurants über das lebhafte Treiben an der Playa Bávaro, dessen öffentliche Strandabschnitte vom Ort aus locker zu Fuß zu erreichen sind.
All Inclusive. Alles dabei und mehr?
So wunderschön die Karibik auch sein mag - auch dieses Paradies hat seine Schattenseite: Die Nebenkosten. Nicht nur internationale, auch viele Grundnahrungsmittel werden importiert und auch der Binnenmarkt ist zumeist teuer, was die Kosten für Selbstversorger in unerwartete Höhen treibt. Das haben auch die Hoteliers erkannt und machen mit dem einzigartigen „All-Inclusive-Konzept“ den Karibik-Urlaub bezahlbar. Bis auf wenige Ausnahmen ist alles nur Vorstellbare in der Anlage oder sogar am Strand im Preis inbegriffen, meistens sogar rund um die Uhr. Als Einzelleistungen - fast unbezahlbar!
Um Ihnen zu veranschaulichen, worüber wir reden, geben wir Ihnen hier ein Beispiel in Form des All Inclusive-Leistungspakets des 4-Sterne Hotels Paradisus Punta Cana:
Verpflegung: Alle Mahlzeiten in Buffetform, Abendessen mit Voranmeldung und nach Verfügbarkeit auch in den á-la-carte-Restaurants (z.B. mexikanisch, asiatisch, Gourmet, Meeresfrüchte; Um angemessene Bekleidung wird gebeten), Snacks 24 Stunden, nationale und ausgewählte internationale alkoholische und alkoholfreie Getränke rund um die Uhr, Minibar.
Sport & Fitness: Nach Verfügbarkeit: Windsurfen, Katamaran-Segeln, Kanu, Tretboot, Schnorchelausrüstung, Schnuppertauchen im Pool, Tennis (Flutlicht gegen Gebühr), Tischtennis, Volleyball, Billard, Aerobic, Fitnessraum, Abenteuerpark. Gegen Voranmeldung: Green Fees auf dem 27-Loch Cocotal Golf & Country-Club (zwei Runden bei Aufenthalt 3-4 Tage bzw. drei Runden bei Aufenthalt 5-7 Tage, Ausrüstung nicht inklusive, Golfcarts obligatorisch gegen Gebühr, Minimum Handicap 36 oder besser).
Unterhaltung: Animations-/Unterhaltungsprogramm, Kochkurse, Tanzkurse, Shows, Live-Musik, Diskothek, Casino.
DomRep bei argonaut.de
Als eingefleischte Karibik-Fans haben wir einiges für Sie vorbereitet. Ab sofort finden Sie einige der besten Dominikanische Republik-Angebote auf der neuen argonaut.de Dom.Rep-Specials-Seite, wo Sie diverse Strandabschnitte auf der interaktiven Karte sehen und die dazugehörigen Angebote mit einem Klick auf das Symbol gleich darstellen können. Dazu gibt es heute auch einen neuen Newsletter.
Wir freuen uns auf Ihr Feedback!



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